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Co-Abhängigkeit bei Medikamentenabhängigkeit: Die Auswirkungen auf Angehörige und Möglichkeiten der Unterstützung

Die Co-Abhängigkeit bei Medikamentenabhängigkeit ist ein komplexes Thema, das oft übersehen wird. Während sich die Aufmerksamkeit oft auf die Person mit der Medikamentenabhängigkeit konzentriert, leiden auch die Angehörigen unter den Auswirkungen dieser Krankheit. In diesem Artikel werden wir uns eingehend mit der Co-Abhängigkeit bei Medikamentenabhängigkeit befassen, die Auswirkungen auf Angehörige untersuchen und Möglichkeiten der Unterstützung aufzeigen.

Was ist Co-Abhängigkeit?

Co-Abhängigkeit ist ein Begriff, der verwendet wird, um das Verhalten von Menschen zu beschreiben, die eng mit einer Person zusammenleben, die von einer Substanz abhängig ist. Es handelt sich um ein Muster von Verhaltensweisen, das dazu dient, die Abhängigkeit aufrechtzuerhalten oder zu ermöglichen. Co-abhängige Personen können oft ein übermäßiges Bedürfnis haben, die Kontrolle über die Situation zu behalten und die Bedürfnisse der abhängigen Person über ihre eigenen zu stellen.

Im Falle von Medikamentenabhängigkeit kann Co-Abhängigkeit bedeuten, dass die Angehörigen die Medikamente beschaffen, verwalten oder sogar selbst einnehmen, um die abhängige Person zu unterstützen oder die Situation zu kontrollieren. Dieses Verhalten kann aus einer Mischung von Mitgefühl, Angst, Schuldgefühlen und dem Wunsch, die Familie zusammenzuhalten, resultieren.

Die Auswirkungen von Co-Abhängigkeit auf Angehörige

Die Auswirkungen von Co-Abhängigkeit auf Angehörige können schwerwiegend sein und verschiedene Bereiche des Lebens beeinflussen. Hier sind einige der häufigsten Auswirkungen:

  • Emotionale Belastung: Angehörige von Medikamentenabhängigen erleben oft eine hohe emotionale Belastung. Sie können sich schuldig, wütend, traurig oder hilflos fühlen. Die ständige Sorge um die abhängige Person kann zu Angstzuständen und Depressionen führen.
  • Soziale Isolation: Co-abhängige Personen können sich oft von Freunden und anderen Familienmitgliedern zurückziehen, um die Abhängigkeit zu verbergen oder aus Scham. Dies kann zu sozialer Isolation führen und das Unterstützungssystem der Angehörigen schwächen.
  • Finanzielle Belastung: Die Beschaffung von Medikamenten und die Bewältigung der Folgen der Abhängigkeit können zu erheblichen finanziellen Belastungen führen. Angehörige können ihre eigenen finanziellen Ressourcen erschöpfen und sogar in Schulden geraten.
  • Physische Auswirkungen: Der Stress und die Belastung der Co-Abhängigkeit können zu physischen Gesundheitsproblemen führen. Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme und andere körperliche Beschwerden sind häufige Begleiterscheinungen.

Möglichkeiten der Unterstützung für Angehörige

Es ist wichtig, dass Angehörige von Medikamentenabhängigen Unterstützung erhalten, um mit den Auswirkungen der Co-Abhängigkeit umzugehen. Hier sind einige Möglichkeiten der Unterstützung:

  • Therapie und Beratung: Professionelle Therapie und Beratung können Angehörigen helfen, ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen und Strategien zur Bewältigung der Co-Abhängigkeit zu entwickeln. Therapeuten können auch dabei helfen, gesunde Grenzen zu setzen und die Kommunikation in der Familie zu verbessern.
  • Unterstützungsgruppen: Angehörige können von der Teilnahme an Selbsthilfegruppen profitieren, in denen sie sich mit anderen Menschen austauschen können, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Der Austausch von Geschichten und Ratschlägen kann helfen, das Gefühl der Isolation zu verringern und neue Bewältigungsstrategien zu erlernen.
  • Informationsbeschaffung: Angehörige sollten sich über Medikamentenabhängigkeit und Co-Abhängigkeit informieren, um ein besseres Verständnis für die Krankheit und ihre Auswirkungen zu entwickeln. Dies kann helfen, Schuldgefühle abzubauen und die Grundlage für eine effektive Unterstützung zu schaffen.
  • Stärkung der eigenen Bedürfnisse: Angehörige sollten sich bewusst machen, dass ihre eigenen Bedürfnisse wichtig sind und dass sie sich um ihr eigenes Wohlbefinden kümmern müssen. Selbstfürsorge, wie regelmäßige Pausen, körperliche Aktivität und soziale Unterstützung, sind entscheidend, um die Co-Abhängigkeit zu bewältigen.

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Co-Abhängigkeit bei Medikamentenabhängigkeit: Fallstudie

Um die Auswirkungen der Co-Abhängigkeit besser zu verstehen, betrachten wir eine Fallstudie:

Anna ist die Ehefrau eines Mannes, der seit Jahren von verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln abhängig ist. Anna hat sich im Laufe der Zeit immer mehr um die Beschaffung der Medikamente gekümmert und sie sogar selbst eingenommen, um die Situation zu kontrollieren. Sie fühlt sich schuldig und verantwortlich für die Abhängigkeit ihres Mannes und hat ihre eigenen Bedürfnisse vernachlässigt.</p

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